Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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21.2.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Eifrig machen sich die alten Herren ans Werk und kontrollieren - eine offizielle Wiederbetätigung ist ja mit Jahresende ausgeschlossen - ihre Liederbücher ... man weiß ja nie, ob man am Ende der Laufbahn noch diversen Kontrollen unterzogen wird. Es läuft alles recht harmonisch, regelmäßige Übungen sind einfach stärkend und Sicherheit bringend. Gerhard spricht eine Auszeichnung an, die Franz erhalten hat und die auch googelbar ist. Brauchtumslandesrat Benger hatte am 10.2. d. J. im Spiegelsaal 32 ehrenamtliche Botschafter der Volkskultur Kärntens  geehrt und sich zweier wahrlich großer gesanglicher Botschafter unsere Region entsinnt ... "unser" Franz und unser lieber, geschätzter Franz Kuglitsch, vulgo "Schußmann", sind ja schon zu Lebzeiten echte Legenden geworden .... und das zu Recht!
Marterln statt Moscheen, um Benger zu bemühen, Singen statt Saufen, Proben statt Plaudern, 5 Gailtaler sind am richtigen Weg!

 

 
31.01.2018 Probe in der Alten Post
Geschrieben von: Gerhard   

Auch der Chronist braucht einmal eine Auszeit – es seien ihm einige Tage (wohin fährt er wohl?) vergönnt! Aus diesem Grund darf heute sein Stellvertreter ran.

Nun, die Probe am zweiten Vollmondtag des Monats Jänner 2018 verlief sehr abwechslungsreich: Zunächst gab es viel zu erzählen – man hat sich ja schon seit 14 Tagen nicht mehr getroffen – dann wurden Ideen zur Gestaltung unseres Schlusskonzerts am 30.11.2018 im Congress Center in Villach ausgetauscht, weiters Terminanfragen diskutiert und es wurde natürlich gesungen.

Da wir auch einige neue slowenische Lieder im Programm haben, sind die der slowenischen Sprache nicht mächtigen  Mitglieder unserer Gruppe ordentlich gefordert. Bei der nächsten Probe in drei Wochen wird man sehen, wer von uns dreien (Klaus, Gerald, Gerhard) des Chorleiters Aufforderung zum gewissenhaften Textstudium am meisten ernst genommen hat.

 
17.1.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Es ist ja eigentlich der Anfang vom Ende, der bei unserer ersten Zusammenkunft im Jahre 2018 im gewohnten Umfeld im Raume steht. Wir bringen aber die ungewohnte Herausforderung mit einem kurzen Konzert im Empfangsraum zum Vergessen. Ein Abschied, auch wenn er prolongiert ist, fällt nie leicht, gestaltet sich aber unter Absingen hymnischer Weisen mit Bierbegleitung etwas leichter. Ein wenig mitleidig, gespielt fassungslos, aber trotzdem einfühlend geben einige Sympathisanten, die den an diesem Tage erschienenen Artikel in der Gailtaler Woche, der unseren Rückzug kommentierte, gelesen haben, Kondolenzbekundigungen von sich. "Es kann ja nicht sein, daß ihr schon aufhört', trinkt's wenigstens noch ein Bier und singt' uns noch ein paar Lieder", so die Kommentare der Pompfünebberer!
Wir haben ja in diesem Jahre noch einiges vor und müssen, da unsere letzte CD-Aufnahme auf Grund der kurzen Aufnahmezeit eigentlich einem live Mitschnitt entsprach, noch einiges zum nachlernen. Es wird ja keiner glauben, daß die der slowenischen Sprache nicht mächtigen Sänger bei der Aufnahme nicht die Notenblätter in Händen gehalten haben ... auf der Bühne ist dies aber ein no go und daher gibt's noch einiges zu tun!

 
25. und 26.11. 2017 Wochenendsingen
Geschrieben von: Klaus   

Die Hommagen an Walter Kraxner

Kärnten ehrt einen seiner bekanntesten Komponisten unzähliger Volkslieder anläßlich seines 90. Geburtstages und da dürfen 5 Gailtaler nicht fehlen!

Am 25.11. treten wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fest der Stimmen“ im Haus der Musik in St. Stefan im Lavanttal auf. Mit den Stimmen aus Kärnten und den Rosentalern können wir dem sichtlich zufriedenen Jubilar einen schönen Abend bereiten. Seppi Rukavina führt wie immer humorvoll durch den Abend und im ausverkauften Saal wird vom Publikum einiges an Zugaben gefordert. Recht rüstig dirigiert Walter selbst auch das bekannte waßt wohl de Zeit noch, welches vom Gesamtchor zu Abschluß intoniert wird.

Eine stimmige Nachlese mit Sängern der Gegend, selbst aus der Steiermark kamen einige stimmgewaltige Freunde, beschließt einen schönen Abend. Eine ab Pörtschach  schneebedeckte Fahrbahn verzögert die Heimkunft extrem, aber um 1 Uhr nachts kann mich Franz, der die Tücken der ungeräumten Asfinag Kreuzwege bravourös meisterte, in Nötsch ausladen.

Am 26.11. war dann das Congress Center in Pörtschach vorläufiger Höhepunkt der Ehrungen für Walter Kraxner. Der Organisator, Hans Dampf in allen Gassen und unermüdlicher Treiber, Roland Loibnegger, konnte einem an diesem Abend leidtun. „Seine“ Stimmen aus Kärnten, der Singkreis Köttmannsdorf, das Männerdoppelsextett Klagenfurt & bessere Hälften, der MGV Pörtschach, Kammersänger Helmut Wildhaber und Eveline Schuller an der Harfe mußten an diesem Abend in Szene gesetzt werden.

Im ausverkauften Saale spannte sich unter der wie immer feinsinnigen Conference von Hans Mosser ein reichhaltiger gesanglicher Bogen, der keine Wünsch offen ließ. Uns, die ja vor dem letzten Krahrer stehen, war es vorbehalten, den Vogel abzuschießen und die vorwiegend getragenen Lieder mit herzhaft frivolen Weisen aufzulockern.

In Bestform befindlich war der praekonzertant subjektiv eher schlecht disponierte Kammersänger Helmut; einem Wiesel gleich eilte er bei der postkonzertanten Nachlese von Tisch zu Tisch und trug mit Hilfe der unzähligen Backgroundsänger einige Lieder solistisch vor. Bei einem Liedvortrag deutete er erwünschte Steigerung der Tonhöhe an. Irgendwie schaffte ich es, statt einem Ton eine kleine Terz zu steigern, um damit den quirligen Sänger ein wenig zu fordern. Mit etwas gespieltem Entsetzen in den Augen meisterte Helmut aber auch diese Challenge spielerisch.

Eine höchst nette Begegnung gab es mit einer reizenden Frau, mit der wir vor 40 Jahren mit dem Grenzlandchor in Saarbrücken für TV –Aufnahmen unterwegs waren. Elke Fertschey begleitete damals eine Abordnung der Villacher Bauerngman und es war köstlich, wie sich die alten Gailtaler Kojoten um die noch immer ungemein attraktive und jugendliche Elke scharten.

Vorerst ist Schluß mit lustig, wir harren der Auslieferung der CD und werden uns danach entspannt in die ruhigste Zeit des Jahres begeben.

 

 
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