Chronik
Chronist: Klaus Napokoj






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13.10.2018 Auftritt in Knappenberg
Geschrieben von: Klaus   

Das "Fest der Stimmen" unter der gewohnt perfekten Organisation durch Richi di Bernardo und Moderation von Sepp Rukavina findet wieder einmal in Knappenberg statt. Schon die Anfahrt ist einigermaßen prolongiert, die zwei Oldis, Chaffeur Franz und Beifahrer Gerhard schwätzen in einem fort, Franz verwechselt eine 3,5 Tonnen Beschränkung mit einer Temporeduktion auf 35 km/h und entsprechend gemächlich stottern wir dahin.

Das "Blechreiz Brassquintett" überzeugt mit spielerischer und gesanglicher Brillanz, die Burschen werden immer besser und setzen offensichtlich zu einem nie endenden Höhenflug an. Die Perfektion der Bläser bringt es aber auch mit sich, daß einzelne Mitglieder, weil beruflich in anderen namhaften Formationen tätig, immer wieder ausfallen, aber wenn als Ersatz Robert Hofer von HoViHoLoHoff die Trompete bläst, ist das Vertretung auf allerhöchsem Niveau.

alt Die "Stimmen aus Kärnten" unter der Leitung von Roland Loibnegger feiern demnächst ihr 30 - jähriges  Jubiläum und entsprechend routiniert und ausgewogen sind immer wieder ihre gesanglichen Darbietungen. Das Frauenquartett hat uns zu Ehren eine Strophe von "Mister Sandman " umgetextet und bedauert darin den Abschied unseres Quintetts. Nach der launigen Performance bekommt jeder von uns noch einen ausgesprochen originellen Blechhahn geschenkt, ein wahrlich sinniges und schönes neues Haustier bereichert nun die Gailtaler!

Unsere Auftritte bereiteten offensichtlich auch Freude, gegen 23 Uhr wollten wir die gastliche Stätte verlassen, aber was dann folgte, war eine Katastrophe! Die beiden senilen, pensionierten Ex - Geographen setzten ihre bei der Anfahrt begonnene Konversation unbeirrt fort, ohne Navi und Kompass kam es, wie es anscheinend kommen mußte, auf einmal waren wir in der Steiermark Richtung Murau unterwegs! Plötzlich wurde es vorne relativ ruhig, höchst konzentriert wurde der Rückweg angetreten und ohne das Burgenland zu durchqueren eine halbwegs annehmbare Strecke, die nach Hause führte, gefunden. Diese unglaublichen geographischen Aberrationen mögen ein weiterer Hinweis auf den passenden Zeitpunkt des immer näher kommenden Abschieds sein.... wenn man letztlich schon froh sein muß, das Probenlokal in Feistritz Gail zu finden, ist die weite Welt entrückt!

 
13.9.2018 Auftritt am Katschberg
Geschrieben von: Klaus   

Nachdem wir schon seit 5 Jahren den Veranstaltern im Wort sind und aus unterschiedlichen Gründen den Einladungen nicht Folge leisten konnten, klappte es diesmal mit der Mitwirkung am Hamatabend im Katschberghof. Die Weisenbläser der Katschtaler Trachtenkapelle, die Saitenknepf Musi, die Schuhplattlergruppe der Landjugend Rennweg, die Trachtengruppe Katschtal und der Katschtaler Kirchenchor unter der Leitung von Ikone Pleschberger Hans sorgten für ein ausgesprochen abwechslungsreiches Variete. 

Von einem deutschen Zuhörer bekam ich ein nettes Kompliment bezüglich unserer Darbietungen, er war auch überzeugt, uns  wieder einmal zu hören ... im Himmel vielleicht, wenn wir uns einst dort treffen sollten, so meine Antwort!

 
5.9.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Wie bei einem Kreuzweg, wobei unsere Wallfahrt keine Via dolorosa, sondern eine Via gioiosa darstellt, müssen wir noch einige Stationen bewältigen, um dann letztlich im Congress Center geläutert zu enden. Auch kurze Proben schärfen den stetig nachlassenden Geist!

 
31.8.2018 Auftritt Burgruine Finkenstein
Geschrieben von: Klaus   

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30 - jährigen Chorjubiläum macht das „Kärntner Doppelsextett“ auch Halt in Finkenstein und hat einige Freunde in das auf Grund der schlechten Witterung aufzusuchende Festzelt geladen. Die offensichtlich recht kundigen Tonexperten schaffen eine gute Akustik für die zahlreich erschienenen Besucher. Der majestätische Klang der „Jagdhornbläsergruppe Landskron“ stimmt das Auditorium schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn des Konzerts herrlich ein. Um 20 Uhr legt der Chor dann los und läßt seinen geladenen Gästen immer wieder genügend Zeit für ihre Darbietungen. Die „authentic combo music“ sorgt gleich zu Beginn für ausgelassene Stimmung beim Publikum, die in feinsten Rettl Zwirn gewandeten Burschen sind aber auch altbekannte Profis auf ihren Gerätschaften. Manuel Wiegele und Christian Muschet sorgen ja schon lange Zeit für erlesene Harmonikaklänge, Heimo Platzner betreibt zwar eine Akkordeonschule, fetzt aber auch auf der Gitarre hervorragend und Tobias bläst den fundamentalen Bass dazu.
Unter der gewohnt launigen Conference von „Seppi Rukawina“ bietet der Chor unter der Leitung von Franz Josef Isak ein sehr abwechslungsreiches Programm, viele Solisten sorgen für Entzückung bei den Fans und eine ausgezeichnete Stimmung im Zelt. Diese konnten auch die an diesem Abend meiner Meinung nach recht gut disponierten Altherren aus dem Gailtal nicht trüben, ein ansprechender Abend fand erst gegen 23 Uhr sein offizielles Ende!

 
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