20.11.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Geprobt wurde nicht viel, aber Franz spielte uns das Masterband der CD - Aufnahme vor. Wir waren alle recht angetan, es scheint, daß Hubert Dohr wirklich das Beste aus den alten Männern herausgeholt hat. Der Fluß der Aufnahme ist recht beständig, es war ja unter anderem das Anliegen von Franz, nicht allzu viel zu schneiden, sondern die Kontinuität der Lieder bzw. Strophen zu erhalten. Unsere Freunde werden den "letzten Krahrer" wahrscheinlich Mitte Dezember in Händen halten können und sich selbst ein (Hör-) Bild der letzten Töne von uns machen können.

Am Wochenende werden wir Samstag in St.Stefan im Lavanttal beim "Fest der Stimmen" mitwirken, am Sonntag in Pörtschach bei einer Hommage für Walter Kraxner ein paar Lieder für den rüstigen Jubilar anstimmen. Mit seinen 90 Jahren ist er ja nur unwesentlich älter als wir ...

 
3.11.2017 CD Aufnahme in der Kirche zu Göriach
Geschrieben von: Klaus   

Es ist nicht ganz nachvollziehbar, wie es letztlich möglich war, insgesamt 26 Lieder von 9 - 15 Uhr aufzunehmen?! Unser Aufnahmeleiter, Hubert Dohr, vermittelte uns prächtigen Klang, die arktischen Temperaturen in der Kirche sorgten für flottes Weiterkommen und obwohl anscheinend keiner stimmlich optimal disponiert war, wunderten wir uns nach sechs Stunden, die Aufnahme bewältigt zu haben. Wir litten diesmal auch nicht unter sexuellen Übergriffen, die mittlerweile die halbe Weltbevölkerung erlitten hat bzw. eingesteht und so konnte uns nichts aufhalten! Aus vielen Widersprüchen und Kränkeleien an diesem Tage formierte sich eine doch bereitwillige Allianz, die man nur nach so vielen Jahren gemeinsamen Singens auf die Füße zu stellen vermag. Selbst Mastermind Klaus Krieber, der sich um die Präsentation unseres letzten Tonträgers leidenschaftlich einbringt, attestierte uns, als Zuhörer der letzten aufgenommenen Lieder, Seriösität und Einklang.
Ein Abschied mit Nachlese der intensiven Stunden fand dann noch in der Post statt, möge das abschließende Manifest der 5 Gailtaler nicht wie der "letzte Krahra", sondern wie ein "Schade, dass sie aufhören" klingen! 

 
30.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Es ist eigentlich die Generalprobe für die am Freitag beginnende Aufnahme unseres letzten Tonträgers. Maestro Franz hat alle Lieder sauberst zu Papier gebracht, manche schon lange gesungenen Weisen sehen wir zum ersten Mal niedergeschrieben und wir alle verneigen uns vor der mühsamen Arbeit, die Franz, unterstützt von Gerald, auf sich genommen hat!
Tagesgespräch ist natürlich der nächtliche Unfalltod eines stattlichen Braunbärs, der, von unserer Probenstätte nicht weit entfernt, den Crash mit einem Kleinlaster nicht überlebte. Murphy' s Gesetzt, "anything that can go wrong will go wrong ", wurde im Gailtal wieder einmal bemüht! Wie medienpräsent doch der Straßentod eines Bären zu verfolgen ist ... wäre ein Wolf oder Luchs zu Schaden gekommen, hätte man wahrscheinlich zwischen den Zeilen lesen müssen, der Unfalltod eines Menschen wäre auch nur eine Randnotiz gewesen ... das Schicksal des  Gailtaler Bären, den ich besichtigen durfte, wird aber sicher noch sehr lange die Medien beschäftigen?!
Wir werden aber bei unserem "letzten Krahra" trotzdem einen prächtigen Hahn mit rotgeschwollenem Kamm am Cover verewigt haben, für ein Gemeinschaftsfoto mit dem 170 kg schweren Ursus arctos eignen sich fünf alte Brummbären denkbar schlecht! 

 
23.10.2017 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Unermüdlich und unverdrossen trachten wir die notwendige Sicherheit von Interpretation und Intonation den Liedern einzuhauchen. Schon in 11 Tagen werden wir dann sehen und hören, ob unsere Vorbereitung adäquat war. Es verläuft aber alles recht harmonisch und wohlklingend!

 
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