12.5.2018 Auftritt in Achomitz
Geschrieben von: Klaus   

Bivazi pr' Zile - Frühling im Gailtal - ist das Motto des Abends im Mehrzweckhaus zu Achomitz. Den Anfang und das Ende der Veranstaltung durften wir gestalten, die Akklamationen des Publkums dauerten beschämend lange, also dürfte unser Auftritt entsprechend gewesen sein. Rudi Katholnig & Stefan Vallant überzeugten durch feine Vorträge auf dem Akkordeon bzw. Kontrabass, ob ganz leise und leidenschaftlich oder laut, so daß man schon eine Orgel im Hintergrund vermutet hätte, die beiden Herren spielen sich behende durch das abwechslungsreiche Programm. Beim ersten Anblick der Ljudski godci "Suha spaga" aus Skofia Loka vermutet man den Überfall einer baskischen Separatistentruppe, doch die humorigen Herren bemühen dann eine Klarinette, eine Harmonika, ein Waschbrett und einen Strick, der auf einem gebogenen Schi, durch einen Weidekorb verstärkt, einen Kontrabass imitiert und lassen einige Gassenhauer erklingen. Der Gemischte Chor Jakob Petelin Gallus ist ja ein bekanntes Bindeglied der slowenisch - kärntnerischen Kultur und bringt dies in einigen Liedern stimmungsvoll zum Ausdruck. Die drei der slowenischen Sprache nicht mächtigen Sänger - Gerhard, Gerald und ich - werden immer besser und singen die slowenische Strophe von "is schon still uman See" simultan ins Deutsche übersetztend akkzentfrei mit. Man merkt die eiserne Hand Franzens, der uns immer wieder zum Text lernen verurteilt.

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Nach dem Besuch eines reichhaltigen Buffets gibt es noch ein letztes Ständchen für ein Geburtstagskind und geschätzten Freund, Janko Zwitter: dem Abend entsprechend wird die teure Heimat besungen, das Domovina mili kraj war ein würdiger und hymnischer Abschiedsgruß für eine gelungene Veranstaltung!

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5.5.2018 Auftritt in Spittal
Geschrieben von: Klaus   

Das "Spittl" ist im Veranstaltungskalender der von Richi di Bernardo organisierter Serie "Singen vom Feinsten". Im wie immer gut gefüllten Arkadenhof starten die "Jungen fidelen Lavanttaler" wie aus der Pistole geschossen, sind aber leider nicht "unplugged", sondern verkabelt und verstärkt, was natürlich eine Festzeltstimmung induziert, die aber mit "Singen vom Feinsten" nicht unbedingt kompatibel ist. Daß die Burschen ihre Instrumente mit traumwandlerischen Sicherheit beherrschen, ist klar, welch' großartige, unverstärkte Musikalität in ihnen steckt, war beim gemeinsamen Singen nach dem Konzert für alle hörbar! 

Das "Doppelsextett Velden", welches seit dem Vorjahr unter der Leitung von Christina Kleinfercher steht, spannte einen musikalischen Bogen, der alte und neue Kärntnerlieder, Gospels und Schlager beinhaltete. Engagiert und sprichwörtlich hervorragend leitete Christina ihre jungen SängerInnen duch das abwechslungsreiche Programm.

Von Seppi Rukavina entsprechend angekündigt wird unsere "letzte Krahra" Tournee vom Publikum mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Verständnis und Mitleid, auf jeden Falll mit ungeteilter Aufmerksamkeit, verfolgt. Am Ende der Veranstaltung freuten wir uns auch sehr über viele Glückwünsche und Abschiedsgrüße der Konzertbesucher, einige Lieder, mit den jungen Lavantalern gemeinsam gesungen, beschlossen einen sehr schönen und stimmigen Abend!

 
2.5.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Uns "anderen" fällt der verklärte Gesichtsausdruck in den Mienen unserer "Wildecker Herzbuben", Gerhard und Philipp, sofort auf! Die Beiden konnten ihr gemeinsames Hobby, mit dem sie die nahende gesangsarme Zeit eventuell leichter bewältigen werden, ausleben. Ihren Künsten auf der Ziehharmonika stehen wir anderen ja recht abwartend und argwöhnisch gegenüber, aber das Duett ist voller Optimismus, Enthusiasmus und wachsendem Selbstvertrauen, das offensichtlich im Rahmen einer Vorspielstunde bei an sich musikalischen Freunden gestärkt wurde.
Möge ein wenig Ironie in der letzten Bemerkung verborgen sein, sind die Bestrebungen unserer Freunde auch absolut lauter, so stoßen sie aber dennoch bei Franz, Gerald und mir auf relativ wenig Verständnis, weil wir ja eigentlich zum Singen zusammen gekommen sind. Das akzeptieren auch die zwei Tastenvirtuosen und schließen sich der Probe für den Auftritt in Spittal am Samstag nolens volens an. Wir haben natürlich Verständnis für deren Leidenschaft, aber der Gesang steht, solange er dem Publikum noch Freude bereitet, im Vordergrund ... Akkordeon kann man auch noch spielen, wenn die Stimme versagt hat ... so gesehen blicken die Beiden, im Gegensatz zu "uns", in die Zukunft!
 

 
18.4.2018 Probe in der Post
Geschrieben von: Klaus   

Auch nach einem anscheinend recht gelungenen Auftritt wenige Tage zuvor treibt der unbändige Drang nach seriöser Konsolidierung die Herren in die gewohnte Probenstätte. Die Nachlese des herrlichen Abends in Griffen, an dem uns die Circen aus dem Grödnertal begeisterten und der liebe Freund Hans Mosser uns wieder einmal Honig um den Mund geschmiert hat, ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch Ansporn, ja nicht die Zügel schleifen zu lassen.
 

 
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